

Dieses Thema ist zwar schon vielfach erörtert, aber ich will Dir auch meine Meinung dazu erläutern. Der Grund ist einfach der, dass die ‚Ansprechangst’ (= englisch ‘Approach Anxiety’) oder die ‚Angst davor, eine fremde Frau anzusprechen’, für einen Anfänger ein großes Hindernis darstellt. Das Ansprechen von fremden Frauen ist aber der erste elementare Schritt, den Umgang mit Frauen zu verbessern.
Klavierspielen lernt man auch nicht, indem man darüber liest. Du lernst es, indem Du ÜBST. Deswegen MUSST Du, wenn Du Deinen Erfolg bei Frauen verbessern willst, lernen, wie man fremde Frauen anspricht. Nur so kannst Du die verschiedenen Techniken erlernen und sie wirkungsvoll einsetzen.
Ich habe verschiedene Einleitungen (=Sprüche) ausprobiert, bis ich einen gefunden habe, der zu mir passt. Am Anfang hat erst keiner wirklich funktioniert. Von ‚Beste Freundinnen’ (nachzulesen in der deutschen Übersetzung der ‘Mystery Method’) bis ‚Tattoo’ (wer weiß nochmal, wo der herkommt?) habe ich einiges probiert, bis ich dazu gekommen bin, dass der Klassiker „Wer lügt mehr, Männer oder Frauen“ bei mir am besten funktioniert. Dieser hat einen großen Nachteil, den ihr in der ‚Mystery Method’ nachlesen könnt.
Mittlerweile habe ich den Spruch aber so oft angewendet, dass er mich fast immer in einem Gespräch landen lässt. Das ganze ist eine reine Übungssache.
Den ersten Punkt, den ich hier machen möchte, ist also, dass Du es nicht vermeiden kannst, Dir nicht mindestens einen Spruch anzueignen, den Du dann immer wieder anwenden kannst.
Zwei Dinge fallen mir noch dazu ein, wenn es um die Angst davor geht, eine fremde Frau anzusprechen:
- 1. Ich muss ein bisschen ausholen: Der Grund, warum sich der Magen bei einem verkrampft, wenn man daran denkt, eine fremde Frau anzusprechen, ist eine soziologischer. Früher sind die Menschen in kleinen Gruppen durch die Steppen gezogen. In einer solchen kleinen Gruppe kannte jeder jeden und ein ‚Abgewiesen-Werden’ hatte weit reichendere Konsequenzen. Wenn die ganze Gruppe davon erfuhr, war im schlimmsten Fall ein Ausschluss aus der Gemeinschaft zu befürchten, was für den Betroffenen den sicheren Tod bedeutete. Ohne den Schutz der Gruppe war man damals nicht überlebensfähig.
Diese Gefahr ist noch fest in unserem animalischen Tel des Gehirns verwurzelt. Dabei bedeutet ein Dialog auf der Straße wie er: „Hi, hast Du Lust auf eine Unterhaltung?“, sie: „Nein“ und geht weiter nicht die geringste Gefahr für den Ansprechenden. In einer Stadt wie Köln oder Hamburg gibt es unendlich viele Frauen, und wenn eine keine Lust hat, sich zu unterhalten, geht man zur nächsten. Selbst wenn sie ihn danach hassen würde, weil er sie angesprochen hat (was sie übrigens nicht tut, im Gegenteil), besteht nicht der geringste Nachteil für ihn, da er sie nie wieder sehen wird.
Dass uns unser animalischer Teil des Gehirns zur Vorsicht gebietet ist also eine Strategie, die sich zwar in Jahrtausenden bewährt hat, aber in heutigen Situationen seine Berechtigung verloren hat. - 2. Dieses Mathematikspiel habe ich aus dem ‚Mastery’-DVD-Programm von David DeAngelo. Es geht darum, wie wahrscheinlich es ist, dass etwas schlimmes passiert, wenn man eine fremde Frau anspricht.
Nehmen wir an, dass man ungefähr 200 Leute kennt. Diese 200 Leute kennen wieder 200 Leute, das macht etwa 40 000 Personen, von denen man so in seinem Leben hört, weil über sie geredet wird und von denen man Storys erzählt bekommt. Eine Person spricht vielleicht in seinem Leben 100 Frauen an (Die meisten betreiben das ja nicht professionell) Das macht also etwa 4 000 000 ‚Anmachen’, von denen man was hören könnte. Und eine Story, dass jemand zum Beispiel von einem eifersüchtigen Freund verprügelt wird, weil er eine fremde Frau angesprochen hat, ist sicher etwas, was gerne erzählt wird (es ist spannend und ungewöhnlich).
Aber wie oft hast Du davon gehört, dass jemandem etwas schlimmes passiert ist, weil er eine fremde Frau angesprochen hat? Vielleicht kennst Du eine Story, oder zwei? Selbst wenn wir von vier Geschichten ausgehen, steht also die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schlimmes passiert, bei 1 : 1 000 000! Dagegen stehen zum Beispiel die etwa 7 000 Tote durch Verkehrsunfälle in Deutschland, was einer Wahrscheinlichkeit, dass Du darunter bist, von 1 : 10 000 entspricht. Es ist also mit einem wesentlich höheren Risiko verbunden, sich in Deutschland Straßenverkehr zu tummeln, als eine fremde Frau anzusprechen!
Ok, die beiden Punkte oben versuchen beide, logisch nicht haltbare Konzepte aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sich diese Dinge einmal durch den Kopf gehen zu lassen, ist ein möglicher Anfang, seine ‚Angst davor, eine fremde Frau anzusprechen’ zu überwinden. Aber es ist natürlich nur ein Anfang, Du musst es selber erleben, was es tatsächlich bedeutet, eine fremde Frau anzusprechen. Darüber nachdenken reicht natürlich nicht.
Bei schwierigen Fällen kann ein Coaching helfen, über den eigenen Schatten zu springen. Ein guter Coach bringt jeden dazu, seine Angst zu überwinden!
Dann wünsche ich mal viel Spaß beim Ansprechen, ich werde mich nun noch meinem 2. Hobby widmen. Geldanlagen - im besonderen Hedgefonds.
Thorben Eden
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